Gehäuselager Stehlager Flanschlager UCFL UCFC 201 - 218, 12 - 90 mm Welle

Artikelnummer: 660 UCFL UCFC

Kategorie: Flansch- / Stehlager

Gehäusetyp
Wellen Ø
Menge

ab 0,97 €

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 Konstruktionsmerkmale

1. Lagereinsatz:

das im Gehäuse eingebaute Lager wird als Lagereinsatz bezeichnet. Dieser Lagereinsatz entspricht in seinem inneren Aufbau und in seiner Belastbarkeit
dem der Kugellager der Baureihe 63... oder 63.. gemäß DIN 625.

2.) Selbstjustierung:

Der Außenring eines Lagereinsatzes ist ballig geformt und in einer ebenso ballig ausgebildeten Gehäusebohrung gelagert. Durch die ballige Fassung des Lagereinsatzes
im Gehäuse ist die Achse in allen Ebenen winkelbeweglich. Fluchtungsfehler der Lagerung und Durchbiegen der Welle werden somit selbsttätig aufgehoben.
Ebenfalls werden aufgrund der Winkelbeweglichkeit Kangtenpressungen zwischen Kugeln und Laufbahnen grundsätzlich ausgeschlossen.

3.) Befestigung auf der Welle:

Der Innenring des Lagereinsatzes lässt sich sehr einfach auf der Welle befestigen. Für die verschiedenen Verwendungszwecke stehen 4 Befestigungsarten wahlweise
zur Verfügung:


1.) Gewindestiftbefestigung (Standard)
2.) Exzenterringbefestigung
3.) Spannhülsenbefestigung
4.) Fester Lagersitz auf der Welle (leichte Presspassung)

4.) Abdichtung der Lagereinsätze:

Die Lagereinsätze sind beidseitig mit einer Dichtscheibe aus stahlblechverstärktem, öl- und wärmebeständigem Perbunan abgedichtet. Bei Lagereinsätzen der Typreihe
UC, UK und HC sind zusätzlich auf dem Innenring Stahlblechschleuderscheiben angebracht. Durch diese Kombination ergibt sich eine doppelte Abdichtung und ein Schutz
der Gummidichtung gegen äußere mechanische Einwirkungen.

5.) Montage:

Gehäuselager werden in der Regel in montiertem Zustand geliefert. Beim Auspacken ist auf lose beigelegte Teile wie Schmiernippel zu achten. Die Schmiernippel
sind in die dafür vorgesehenen Gewindebohrungen einzuschrauben.

5.1) Montage des Lagereinsatzes in das Gußgehäuse:

Der Lagereinsatz ist in die mit Aussparung versehene Seite des Gehäuses rechtwinklig zur Achse einzuführen. Danach ist der Lagereinsatz um 90° zu drehen.
Der Lagereinsatz lässt sich ohne besonderen Kraftaufwand in das Gehäuse einschwenken. Die längere Seite des Innenringes ist immer durch das Gehäuse zu der Seite durchzuschwenken,
die keine Aussparung hat.

5.2) Befestigung der Lagerinnenringe auf der Welle:
siehe Punkt 3.

5.3) Lagereinsätze mit Befestigungsschrauben:

Bei Gehäuselagern, deren Innenringe mit Befestigungsschrauben auf der Welle gesichert werden, ist zuerst das Gehäuse fest anzuschrauben. Erst dann dürfen die Befestigungsschrauben
festgezogen werden. Bei höherer Belastung empfiehlt es sich, die Welle im Bereich der Befestigungsschrauben leicht abzuflachen oder anzusenken.

5.4) Lagereinsätze mit Exzenterringbefestigung:

Bei Gehäuselagern, deren Innenringe mit einem Exzenterring auf der Welle gesichert werden, ist zuerst das Gehäuse fest anzuschrauben. Erst dann dürfen die Befestigungsschrauben
festgezogen werden.

5.5) Lagereinsätze mit Spannhülse:

Bei der Montage von Lagereinsätzen mit Spannhülse darf das Gehäuse zunächst nicht fest angezogen werden.
Erst wenn die Spannhülse fest auf der Welle angezogen ist, darf das Gehäuse festgezogen werden. Würde man umgekehrt verfahren, so könnten hohe axiale Verspannungen entstehen,
die dann zu einem raschen Ausfall der Lager führen. Eine zu starke Einengung der Lagerluft zieht den Heißlauf der Lagereinsätze nach sich, und damit einen vorzeitigen Ausfall der Lager.

6.) Schmierung

Der Schmierstoff hat die Aufgabe, die unmittelbare metallische Berührung der Kugel mit den Laufbahnen und dem Käfig zu verhindern, sowie die Reibung der schleifenden Dichtungen
zu verringern. Der Schmierstoffbedarf unserer Gehäuselager ist sehr gering. Die werksseitig eingefüllten Fettmengen reichen bei normalen Betriebsverhältnissen für die Lebensdauer
der Lager aus. Eine Nachschmierung kann jedoch in in vielen Fällen erforderlich werden, insbesondere dann, wenn un günstige Umwelteinflüsse, wie staubige oder feuchte
Umgebung oder erhöhte thermische Beanspruchung vorliegen. Erhöhte Lagertemperaturen können durch Wärmeeinstrahlung angrenzender Einrichtungen verursacht werden, oder
durch erhöhte Drehzahlen. Eine genaue Vorhersage bezüglich der Gebrauchsdauer des Schmierstoffes bzw. der erforderlichen Nachschmierfristen ist praktisch nicht möglich, weil
die entscheidenden Einflußfaktoren nach Dauer und Beanspruchung kaum erfassbar sind. In der Praxis werden im allgemeinen Erfahrungswerte herangezogen.

7.) Zulässige Betriebstemperatur:

Unsere Gehäuselager sind in der Normalausführung für Betriebstemperaturen von Minus 25°C bis +120°C vorgesehen. Für andere Temperaturbereiche stehen Heißlagerfette
bzw. Niedrigtemperaturfette zur Verfügung. (Weiter Auskünfte auf Anfrage).

8.) Zusätzliche Abdichtung mit Stahlblechschutzkappen:

Bei besonders kritischen Umweltbedingungen wie z.B. in Zementwerken, Hüttenwerken, Mühlen, Gießereien können alle Gussgehäuselager zusätzlich mit
Stahlblechschutzkappen ausgerüstet werden. Für Endlager, das heißt Lager, in denen die Wellen enden, stehen auf Anfrage Blindkappen zur Verfügung.


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